[Rezension] Silber - Das erste Buch der Träume - Kerstin Gier

Dienstag, 28. März 2017

Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.
Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett.
Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen …


Es ist kein Geheimnis, ich bin ein Fan von Kerstin Gier und den Büchern, die ich bisher von ihr las: Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner, Für jede Lösung ein Problem und natürlich die Liebe geht durch alle Zeiten-Trilogie! Ich liebe ihre locker-flockige Art zu schreiben und ganz besonders ihren Humor! 
Umso mehr freute ich mich auf Silber! Der Klappentext ist toll, das Cover noch viel besser... hier hat der Fischer Verlag sich selbst übertroffen. Dass das Buch signiert ist, lässt mich immer noch strahlen wie ein Honigkuchenpferd :D haha... 



Ich begann zu lesen und ich habe auf den ersten 50 Seiten soooo viel gelacht. Laut. Richtig. Das Lesen hat Spaß gemacht, ich habe das Buch und die Geschichte genossen. Liv ist sympathisch gewesen, die Geschichte flog nur so dahin, ich war gefesselt. Und dann? Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was dann passierte... Dieses Buch wurde mir zu kindlich. Anders kann ich es kaum erklären. Der Wortwitz ging verloren, ebenso die Sympathie der Figuren, aber ganz besonders die Spannung der Geschichte. Der Plot und die Storyline dümpelten vor sich hin und Liv reagierte ein ums andere Mal so blöd, dass ich nur noch seufzte oder mit den Augen rollte. 

Das Buch hat mich ehrlich gesagt enttäuscht! Insgesamt empfand ich es als langweilig, es ist (für mich) nicht besonders viel passiert und die Charaktere blieben doch recht blass. (Wenn man von den zuvor erwähnten 50 Seiten zu Beginn absieht)
Das ist wohl das erste Buch oder momentan das einzige, das mir einfällt, das seinen Höhepunkt am Anfang der Geschichte hat. Man stand am Gipfel des Berges und begann dann mit dem Abstieg! Mit jeder Seite kam man dem Boden näher.. 
Wirklich schade. Dabei möchte ich betonen, dass Kerstin Giers Schreibstil mir bis zum Schluss gefiel, weil er trotz locker leicht war und dabei half, das Buch ohne Probleme zu beenden. 
Das größte Problem ist wohl, dass ich überhaupt nicht wissen will, wie es weitergeht. Und das, obwohl die Idee dahinter so großartig ist! 

Schade. Für mich war das Buch leider nichts. Hach, hätte es doch nur so weiter gemacht wie am Anfang! Wären die Charaktere lebendiger gewesen und die Lovestory nicht so... ja, sie war plötzlich einfach da und ich konnte leider gar nicht mitfühlen. 


Eure




Kommentare:

  1. Huhu, das ist ja überraschend. Mir hat der erst Band gefallen, das Liv Kindlich handelt hat mich auch oft genervt, aber die Story an sich fand ich super. Was mich dann so richtig doll enttäuscht hat war der letzte Band.
    Liebe Grüße
    Kati

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  2. Na super, bei mir liegen die ersten beiden Bände auf dem SUB und ich hab mich sooooo gefreut. Jetzt hab ich Angst :D und die Lovestory lässt mich nur noch zusätzlich denken: meeeeeeh.....

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