Bis ans Ende aller Tage – Jodi Picoult


Die Golds und die Hartes sind Nachbarn in einer wohlhabenden Stadt in New Hampshire und seit vielen Jahren eng befreundet. Ihre Kinder Chris und Emily wachsen miteinander auf. Von Kindesbeinen an sind sie unzertrennlich, bis sich diese innige Freundschaft in der Highschool in eine romantische Liebe verwandelt. Die Eltern sind zufrieden, da sie mit dieser Verbindung gerechnet haben. Doch dann bricht eine völlig unerwartete Tragödie über sie herein, die das Glück von Chris und Emily zerstört …


Es gab nichts mehr zu sagen.
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Jodi Picoults Bücher sind mitreißend, fesselnd und dramatisch. Sie lassen dich nicht mehr los. Ich hatte bereits das Buch 19 Minuten von ihr gelesen, das genau dies erfüllte und hoffte, bis ans Ende aller Tage würde mich genauso mitreißen. Aber es war noch besser und gleichzeitig schlimmer. 


Dieses Buch hat mir an manchen Stellen die Luft zu Atmen geraubt. 

Jodi Picoult schreibt nicht nur auf eine glaubhafte und intensive Art und Weise, sondern sehr eindringlich. Die Worte lassen dich nicht los.

“Es gab nichts mehr zu sagen. Er bedeckte ihren Körper mit seinem, und als sie die Arme um ihn legte, konnte sie ihn in allen Altersstufen vor sich sehen: als Fünfjährigen und noch blond, schlaksig mit elf, als Dreizehnjährigen mit den Händen eines Mannes. Der dunkeläugige Mond zog langsam am Nachthimmel vorbei. Sie atmete den Geruch seiner Haut ein. >Ich liebe dich<, sagte sie. Dann fiel ein Schuß.”

Damit beginnt die Geschichte und bereits hier hatte sie mich gefangen.
Mit manchen Dingen habe ich irgendwie gerechnet, manche habe ich vermutet und andere wiederrum nicht. Egal, was davon zutraf: ich war trotzdem nicht auf das vorbereitet, was ich dann las. Jodi Picoult schreibt und formt ihre Sätze so, dass sie teilweise melancholisch und poetisch wirken. Das, was man vermutet hatte zu lesen, das war wirklich komisch und hart. Sowas ist mir noch nie in dieser Intensität passiert, vielleicht auch, weil die Autorin so besondere und wenig besprochene Themen aufgreift und wiedergibt.

Es ist eine Liebesgeschichte, es ist ein Drama und irgendwie auch ein Stück vom Leben. Nach und nach deckt die Autorin weitere Details auf und lässt den Leser tief in die Seele ihrer Charaktere blicken. Die Rückblenden sind treffend gewählt und eingebaut. Ich war am Ende des Buches tief bewegt und bin sicher, dass dies nicht das letzte Buch sein wird, das ich von ihr lesen werde.

Eine klare Leseempfehlung und nichts, was man einfach mal zwischendurch lesen kann. Charaktere, die realistisch und authentisch sind, genau wie die ganze Geschichte, die sich um eine große Liebe, um Ängste, Hoffnungen und die Tragik des Lebens dreht. Darum, dass viele Dinge nicht so sind wie sie scheinen und erst Recht nicht so, wie wir uns es wünschen. 
Ich liebe dieses Buch!







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